In der Zeitschrift MEDIASCAPE, dem "Journal of Cinema and Media Studies" der School of Theater, Film and Television der University of California, Los Angeles ist der Text "Photography and Fictionality" von Prof. Dr. Jens Schröter erschienen. Großer Dank an Matthias Stork für die hervorragende Zusammenarbeit. Hier finden Sie den Text.
In der Zeitschrift Film & Media Studies der Sapientia University Cluj ist ein neuer englischsprachiger Text von Prof. Dr. Jens Schröter erschienen. Hier finden Sie den Text.
Navigationen. Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, Jg. 12, H. 2, 2012.
Die Beiträge des Bandes widmen sich dem Thema Störung aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen. Dabei rücken nicht nur Formen von Störungen ins Blickfeld, die sich im Computerspiel als Oberflächeneffekte zeigen – sei es durch fehlerhaftes Rendering, Mapping oder generell durch Bildartefakte –, sondern gerade auch jene Widerständigkeiten im Umgang mit Medien, die auf der Seite der Nutzer liegen.
Die beständige wechselseitige Durchbrechung und Verkopplung oder aber gegenseitige Ausblendug und Auslöschung der Ebenen von aisthesis und semiosis erfordert in der Folge eine Phänographie von Störungen, Fehlern und Defekten des Computerspiels, die auf der Seite der Spieler regelrechten Szenarien des Irrtums, der Unterbrechung und des Lapsus gegenüberstehen, die sich letztendlich in Gesten des Stockens vor der medialen Apparatur artikulieren.
Dort, wo im medialen Vollzug Handlungspläne durchkreuzt und Wahrnehmungsgewohnheiten auf die Probe gestellt werden, sind Formen des Wissens über Störungen notwendig, die kulturell tief verankert sind. Gerade diese epistemische Dimension soll über die medieanalytische Darstellung von Störungen des Computerspiels hinaus rekonstruiert und in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein internationales und interdisziplinäres Forschernetzwerk zum Thema „Hör-Wissen im Wandel. Zur Wissensgeschichte des Hörens in der Moderne“ bewilligt, das am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin koordiniert wird. Dem Netzwerk gehören insgesamt fünfzehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA an, darunter unser Mitarbeiter Axel Volmar.