Anlässlich der Eröffnung des DFG-Netzwerks Hör-Wissen im Wandel findet am 10. Juli eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was weiß das Ohr? Zum Hör-Wissen im Wandel der Moderne“ an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die Veranstaltung dient zur Vorstellung und Diskussion des Netzwerk-Ansatzes einer Wissensgeschichte des Hörens.
Die Gäste sind:
Wolfgang Auhagen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) –
Termin: 10. Juli, 17 bis 19 Uhr
Ort: Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin
Am Freitag, den 10. Mai, war unser Mitarbeiter Axel Volmar in der Sendung hör!spiel!art.mix zu Gast. Annegret Arnold sprach mit ihm über den aktuellen Stand der Sound Studies, über Klang als Erkenntnismedium und über die Geschichte des Tonstudios und der Gestaltung akustischer Räume.
Das Gespräch gibt es mittlerweile als Podcast. Viel Spaß beim Hören!
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Mit der Konvergenz von Mobilfunk und Internet, GPS, digitaler Kartographie und Social Networks hat sich ein Feld "lokativer" Medien herausgebildet, denen in den heutigen Medientechniken und -praktiken eine zentrale Bedeutung zukommt.
Die Beiträge des Bandes widmen sich diesem jüngsten Medienwandel und bieten Einblick in die Entwicklungen und Phänomene ortsbezogener Medien. In einem multidisziplinären Spektrum kritischer Beiträge beleuchtet der Band die Dynamik, den Hintergrund und die Formen "lokativer"Medientechniken sowie ihre Implikationen in der gegenwärtigen Mediengesellschaft und -kultur.
Der Band ist bei transcript in der Reihe "Locating Media" erschienen, die von Gabriele Schabacher, Jens Schröter, Erhard Schüttpelz und Tristan Thielmann herausgegeben wird.
Weitere Informationen zum DFG-Graduiertenkolleg 1769 "Locating Media" finden sie hier.
Der Band »Auditive Medienkulturen« versammelt aktuelle Forschungen zu medial vermittelten Klang- und Hörkulturen und bietet einen fundierten und breit angelegten Überblick über aktuelle methodische Zugänge im Feld der Sound Studies. Die Fallstudien behandeln u.a. Recording Cultures von der Popmusik bis zur Bioakustik, Kulturen der Klanggestaltung vom Instrumentenbau über das Filmsounddesign bis zur auditiven Architektur sowie Rezeptionskulturen zwischen Ambient und Radio, Kopfhörer und Stereoanlage, Konzertsaal und Diskothek.
Indem sich die Beiträge den Zusammenhängen zwischen Klang,
Medientechnologien und kultureller Praxis widmen, verdeutlichen sie auf
je unterschiedliche Weise, dass es sich bei Klang- und Hörphänomenen um kulturelle Objekte
handelt, die nicht unabhängig vom Kontext ihrer historischen
Entwicklung sowie vielfältiger Materialisierungen und Mediatisierungen
betrachtet werden können.
Mit Beiträgen von Cornelia Epping-Jäger, Sabine von Fischer, Golo
Föllmer, Daniel Gethmann, Rolf Großmann, Marcus S. Kleiner, Friedrich A.
Kittler, Sebastian Klotz, Volkmar Kramarz, Steffen Lepa, Daniel Morat,
Sabine Sanio, Bettina Schlüter, Jens Schröter, Gregor Schwering, Jochen
Venus, Axel Volmar, Thomas Wilke, Judith Willkomm, Bettina Wodianka,
Rebecca Wolf und Hansjakob Ziemer.
In den letzten Wochen sind einige Texte von Jens Schröter in englischer Sprache erschienen:
The Age of Non-Reproducibility
Photography and Fictionality
The Complexity of Technological Images. The Four Optical Series
The Internet and Frictionless Capitalism
The Politics of Intermediality
Volumetric Imaging as Technology to Control Space
Discourses and Models of Intermediality